Der Winter ist keine ruhige Jahreszeit für Pferde.
Er ist eine Phase der Anpassung.
Kälte, Feuchtigkeit, weniger Bewegung, Winterheu und geschlossene Ställe verändern die Bedingungen, unter denen der Organismus arbeitet. Viele Probleme entstehen schleichend – und zeigen sich erst, wenn die Belastung bereits mehrere Wochen anhält.
Kotwasser, Mauke, Stoffwechselunruhe oder empfindliche Seniorpferde sind keine Zufälle.
Sie sind häufig Ausdruck dieser saisonalen Veränderung.
Dieser Artikel beleuchtet die zentralen Herausforderungen von Pferden im Winter – und zeigt, wie natürliche Begleitung sinnvoll eingesetzt werden kann.
1. Der Pferdedarm im Winter – ein sensibles System
Weniger Bewegung verändert die Darmmotilität
Pferde sind Dauerfresser und Bewegungstiere.
Ihre Darmgesundheit ist unmittelbar an freie Bewegung gekoppelt.
Im Winter jedoch:
-
sind Böden gefroren oder matschig
-
wird Weidegang reduziert
-
stehen Pferde länger im Stall
-
ist Training eingeschränkt
Die Folge: Die Darmmotilität verlangsamt sich.
Ein träger Darm begünstigt:
-
Kotwasser
-
wechselnde Kotkonsistenz
-
Gasbildung
-
Spannungszustände
Gerade empfindliche Pferde reagieren deutlich.
Winterheu – Hauptfutter mit Schwankungen
Im Winter besteht die Fütterung fast ausschließlich aus Heu.
Doch Heu ist ein Naturprodukt.
-
Schnittzeitpunkt
-
Struktur
-
Rohfaseranteil
-
Staubbelastung
-
Lagerbedingungen
wirken sich direkt auf das Darmmilieu aus.
Ein sensibles Pferd kann auf neue Ballen mit Verdauungsunruhe reagieren – besonders, wenn wenig Bewegung hinzukommt.
Kotwasser im Winter – warum es so häufig auftritt
Kotwasser entsteht häufig, wenn das Gleichgewicht im Dickdarm gestört ist.
Typische Winterfaktoren:
-
wenig Bewegung
-
kaltes Trinkwasser → reduzierte Wasseraufnahme
-
Strukturveränderungen im Heu
-
erhöhte Stoffwechselbelastung
Der Darm verliert seine Stabilität.
Hier kann Zeolith als Futterergänzung unterstützend wirken.
Durch seine hohe Adsorptionsfähigkeit kann es Stoffwechselzwischenprodukte binden und helfen, das Darmmilieu zu stabilisieren – ohne in natürliche Prozesse einzugreifen.
🔗 Hier könnt ihr noch mehr über Kotwasser lesen →
2. Winterstress und Stoffwechselbelastung
Kälte kostet Energie
Der Organismus eines Pferdes produziert bei niedrigen Temperaturen mehr Wärme.
Das bedeutet:
-
erhöhter Energiebedarf
-
verstärkte Stoffwechselaktivität
-
mehr Stoffwechselzwischenprodukte

Besonders bei:
-
älteren Pferden
-
stoffwechselempfindlichen Tieren
-
Pferden mit Gewichtsproblemen
zeigt sich diese Belastung deutlich.
Temperaturschwankungen als Stressfaktor
Nicht die konstante Kälte ist problematisch –
sondern der Wechsel zwischen Frost, Tauwetter, Wind und Nässe.
Diese Schwankungen aktivieren Stressmechanismen im Körper.
Stress wiederum wirkt direkt auf den Darm.
Der Zusammenhang zwischen Psyche und Verdauung ist beim Pferd eng.
3. Haut, Mauke und Feuchtigkeit
Warum Mauke im Winter entsteht
Feuchte Haut verliert ihre Schutzfunktion.
Mikroverletzungen öffnen Keimen die Tür.
Winter bedeutet:
-
Matsch
-
nasse Paddocks
-
feuchte Fesselbeugen
-
aufgeweichte Haut
Je länger Feuchtigkeit einwirkt, desto größer wird das Risiko für Mauke.
Trocknung als zentraler Schutzfaktor
Hier spielt Zeolith Huf- und Hautpuder eine wichtige Rolle.
Zeolith:
-
bindet Feuchtigkeit
-
reduziert Keimbelastung
-
schafft trockene Bedingungen
-
unterstützt die Hautregeneration
Gerade in Übergangsphasen zwischen Schnee und Tauwetter ist Feuchtigkeitskontrolle entscheidend.
4. Stallklima im Winter – unterschätzter Faktor
Geschlossene Fenster, weniger Luftaustausch, mehr Einstreu –
das Stallklima verändert sich deutlich.

Ammoniak entsteht durch Zersetzung von Harnstoff.
Hohe Konzentrationen können:
-
Atemwege reizen
-
Hufe schwächen
-
das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen
- Allergien auslösen

Zeolith in der Einstreu kann:
-
Ammoniak binden
-
Feuchtigkeit reduzieren
-
die Box trockener halten
Das wirkt sich nicht nur auf die Luftqualität, sondern auch auf Hufgesundheit aus.
5. Ältere Pferde im Winter
Seniorpferde reagieren sensibler auf:
-
Futterumstellungen
-
Bewegungsmangel
-
Temperaturschwankungen
Ihr Stoffwechsel arbeitet weniger effizient.
Verdauungsprozesse sind störanfälliger.
Hier ist Stabilität besonders wichtig.
Zeolith kann unterstützend eingesetzt werden, um:
-
das Darmmilieu auszugleichen
-
Stoffwechselzwischenprodukte zu binden
-
belastende Phasen abzufedern
Natürlich ersetzt es keine angepasste Fütterung – aber es kann begleiten.
6. Die emotionale Dimension des Winters

Winter bedeutet für Pferdebesitzer:innen:
-
tägliche Kontrolle der Fesselbeugen
-
Unsicherheit bei Kotwasser
-
Sorge um Stallluft
-
Fragen zur Futtermenge
Die Sehnsucht nach Frühling ist oft auch eine Sehnsucht nach Stabilität.
Natürliche Unterstützung wird in dieser Phase nicht aus Bequemlichkeit gewählt –
sondern aus Fürsorge.
Fazit: Winter ist Anpassung – und braucht Begleitung
Pferde sind robust.

Doch Winter bedeutet:
-
veränderte Verdauungsdynamik
-
erhöhte Stoffwechselarbeit
-
Hautbelastung durch Feuchtigkeit
-
Stallhygiene-Herausforderungen
-
besondere Anforderungen an Seniorpferde
Wer diese Phase bewusst begleitet, schafft die Grundlage für einen stabilen Start in den Frühling.
Zeolith kann innerlich wie äußerlich unterstützend wirken –
durch Bindung, Stabilisierung und Feuchtigkeitsregulierung.
Nicht als Wundermittel.
Sondern als natürliche Begleitung in einer fordernden Jahreszeit.

❓ FAQ – Pferde im Winter
Warum bekommen Pferde im Winter häufiger Kotwasser?
Im Winter bewegen sich Pferde oft weniger, trinken teilweise zu wenig und fressen überwiegend trockenes Heu. Diese Kombination kann die Darmbewegung verlangsamen und das Darmmilieu verändern. Schwankende Heuqualität verstärkt die Problematik zusätzlich.
Warum ist Winterheu für manche Pferde problematisch?
Winterheu ist das Hauptfutter in der kalten Jahreszeit. Unterschiede in Struktur, Staubgehalt oder Nährstoffzusammensetzung können den sensiblen Pferdedarm belasten. Besonders empfindliche oder ältere Pferde reagieren darauf mit Kotwasser oder Verdauungsunruhe.
Warum tritt Mauke im Winter besonders häufig auf?
Feuchtigkeit, Matsch und aufgeweichte Haut schwächen die natürliche Schutzbarriere der Fesselbeugen. Mikroverletzungen entstehen leichter, Keime können sich ansiedeln. Trockene Bedingungen und gute Stallhygiene sind deshalb entscheidend.
Wie beeinflusst wenig Bewegung den Pferdedarm?
Bewegung regt die Darmmotilität an. Stehen Pferde im Winter mehr im Stall oder auf kleinen Paddocks, wird der Verdauungstrakt träger. Das kann Kotwasser, Blähungen oder Verstopfungsneigung begünstigen.
Warum sind ältere Pferde im Winter stärker belastet?
Seniorpferde haben oft einen empfindlicheren Stoffwechsel und eine weniger effiziente Verdauung. Kälte erhöht den Energiebedarf zusätzlich. Regeneration und Anpassung dauern länger als bei jungen Pferden.
Wie kann Zeolith Pferde im Winter unterstützen?
Zeolith besitzt eine hohe Adsorptionsfähigkeit. Innerlich angewendet kann es Stoffwechselzwischenprodukte binden und ein stabiles Darmmilieu unterstützen. Äußerlich hilft es durch Feuchtigkeitsbindung bei Hautproblemen und kann in der Einstreu Ammoniak reduzieren.





