🐄🐖🐑 Zeolith in der Viehwirtschaft: Was Studien wirklich zeigen

🐄🐖🐑 Zeolith in der Viehwirtschaft: Was Studien wirklich zeigen

Zeolith fĂŒr Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen

Fundiertes Wissen fĂŒr Landwirte — einfach erklĂ€rt

Du hast von Zeolith gehört. Vom Nachbarn, vom Tierarzt, vielleicht von uns. Aber was sagt eigentlich die Wissenschaft? Wir haben die wichtigsten Studien fĂŒr dich zusammengetragen — mit echten Zahlen, echten Tieren, echten Betrieben. Denn wir glauben: Wer versteht warum etwas wirkt, vertraut ihm auch.

Was ist Klinoptilolith-Zeolith — und warum ist er so besonders?

Zeolith ist kein Produkt aus dem Labor. Es ist ein vulkanisches Mineral sedimentĂ€ren Ursprungs, das seit Jahrmillionen in der Erde liegt. Seine Struktur ist mikroporös (= voller winziger HohlrĂ€ume und GĂ€nge — wie ein riesiges Labyrinth in einem einzigen Sandkorn). 1 Gramm STEINKRAFT-Zeolith hat eine aktive InnenflĂ€che von ĂŒber 600 mÂČ.

Diese Struktur macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ionenaustauscher (= er tauscht schĂ€dliche Stoffe gegen nĂŒtzliche Mineralien aus). Wie Prof. Dr. Dr. med. Karl Hecht — einer der renommiertesten Zeolith-Forscher im deutschsprachigen Raum — es zusammenfasst:

„Das Kristallgitter durchlĂ€uft den Verdauungstrakt relativ unverĂ€ndert, nimmt dabei Schadstoffe aus dem Körper auf und gibt Mineralstoffe an ihn ab." — Prof. Dr. Karl Hecht, Zeolith-Pionier

Klinoptilolith-Zeolith ist als Futtermittelzusatzstoff EU-weit zugelassen — unter der Kennnummer E568, bestĂ€tigt durch Gutachten der EFSA (= EuropĂ€ische Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit) aus den Jahren 2012 und 2013. Nicht toxisch (= nicht giftig). Keine Nebenwirkungen. Umweltfreundlich.

Das Review-Paper von Valpotić et al. (2017), veröffentlicht im renommierten Fachjournal Periodicum Biologorum der UniversitĂ€t Zagreb, fasst den Forschungsstand zusammen:

„CPL has been successfully used in animal biotechnology and veterinary medicine as the agent which is capable to ameliorate mycotoxicosis, maintain gut health, reduce, prevent and treat diarrheal disease in farm animals, decrease the level of toxic heavy metals and ammonia, improve immunity, general health and growth performance." — Valpotić et al., Periodicum Biologorum, Vol. 119, No. 3, 2017

🐄 Rinder & MilchkĂŒhe — was Studien wirklich zeigen

Studie 1: 765 kg mehr Milch pro Kuh — UniversitĂ€t Thessaloniki, Griechenland

Das ist eine der meistzitierten Studien zur Zeolith-Wirkung bei MilchkĂŒhen. Katsoulos und sein Team an der Aristoteles-UniversitĂ€t Thessaloniki haben 52 gesunde Holstein-KĂŒhe in drei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe bekam 1,25% Klinoptilolith im Futter, eine zweite Gruppe 2,5%, und die dritte Gruppe gar keinen Zeolith — sie diente als Kontrollgruppe (= Vergleichsgruppe). Die Studie begann vier Wochen vor dem Kalbetermin und lief bis zur nĂ€chsten Trockenstehperiode. Jeden Monat wurden Blutproben entnommen und die Milchmenge gemessen.

Das Ergebnis war eindeutig: Die Gruppe mit 2,5% Zeolith produzierte ĂŒber 305 Tage (= eine volle Laktationsperiode) 9.273 kg Milch — das sind 765 kg mehr als die Kontrollgruppe mit 8.508 kg. Gleichzeitig hatte diese Gruppe nur 1 Ketosefall (= eine gefĂ€hrliche Stoffwechselerkrankung nach dem Kalben, bei der die Kuh zu wenig Energie hat und ihre eigenen Fettreserven abbaut) statt 7 KetosefĂ€llen in der Kontrollgruppe. Die Leberwerte blieben bei allen Tieren im Normalbereich — Zeolith hatte keinerlei negative Auswirkungen auf die Leber.

„The cows in group B had significantly fewer cases of clinical ketosis during the first month after calving and a higher total milk yield." — Katsoulos et al., Veterinary Record, 2006

Quelle: Katsoulos et al. (2006), Veterinary Record 159(13), S. 415–418

Studie 2: Zeolith schĂŒtzt KĂŒhe vor GebĂ€rparese

GebĂ€rparese (= Milchfieber, eine lebensbedrohliche Kalziummangel-Erkrankung kurz nach dem Kalben, bei der die Kuh nicht mehr aufstehen kann) ist fĂŒr viele Betriebe ein teures Problem. Dieselbe Forschergruppe zeigte in einer weiteren Studie an 52 Holstein-KĂŒhen: Tiere, die ĂŒber einen langen Zeitraum Klinoptilolith im Futter bekamen, hatten signifikant (= nachweislich, nicht zufĂ€llig) stabilere Calcium-, Phosphor- und Magnesiumwerte im Blut — genau in der kritischsten Phase rund um die Kalbung. Die HĂ€ufigkeit von GebĂ€rparesen sank deutlich.

Quelle: Katsoulos et al. (2005), American Journal of Veterinary Research 66(12), S. 2081–2085

Studie 3: 380 Tage, von der TrĂ€chtigkeit bis zur Laktation — die umfassendste Studie

Karatzia et al. (2013) begleiteten 80 trĂ€chtige Holstein-KĂŒhe von Tag 210 der TrĂ€chtigkeit bis zum Ende der ersten Laktation (= Milchproduktionsperiode) — das sind 380 Tage Beobachtungszeitraum. Die KĂŒhe mit CPL im Futter hatten:

  • Besseren Energiestatus (messbar an Blutzucker und Ketonwerten)
  • Weniger negative Energiebilanz (= die Kuh baut weniger Körpersubstanz ab)
  • Verbesserte Fruchtbarkeit
  • Höhere Milchproduktion in der ersten Laktation

Quelle: Karatzia et al. (2013), Animal Production Science 53, S. 234–239

Studie 4: 21-fach weniger Euterinfektionen

Eine Studie von Đuričić et al. untersuchte laktierenden MilchkĂŒhen (= KĂŒhe in der aktiven Milchproduktionsphase), die CPL erhielten, ĂŒber mehrere Monate. Das Ergebnis ist dramatisch: KontrollkĂŒhe hatten ein 21-fach höheres Risiko fĂŒr Euterinfektionen (= Mastitis, EntzĂŒndung des Euters) als die CPL-gefĂŒtterten KĂŒhe. Die Milchzusammensetzung blieb stabil, die Zellzahlen (= ein Maß fĂŒr die Eutergesundheit; je niedriger, desto besser) unterschieden sich nicht signifikant — aber die Infektionsrate war dramatisch geringer.

„The control cows had a 21-fold higher odd of intramammary infections than the CPL-fed cows." — Đuričić et al., zit. n. Valpotić et al. (2017)

Studie 5: KĂ€lber mit Zeolith — stĂ€rkeres Immunsystem von Geburt an

Die Konferenz „Prophylaxe von Herdenkrankheiten" in Leipzig (2011) prĂ€sentierte drei Versuche der VeterinĂ€rmedizinischen UniversitĂ€t Thessaloniki. Im zweiten Versuch wurden 84 neugeborene KĂ€lber in drei Gruppen aufgeteilt. KĂ€lber der Zeolith-Gruppen bekamen tĂ€glich 1–2g Klinoptilolith pro kg Körpergewicht (KM).

Das Ergebnis: In den ersten 6 Tagen hatten 7 KontrollkĂ€lber E.coli-Durchfall — in den Zeolith-Gruppen nur 3 KĂ€lber. Die Antikörperkonzentration (= Abwehrstoffe des Immunsystems) nach 12, 24 und 48 Stunden war in den Zeolith-Gruppen signifikant höher. Das Körpergewicht am Versuchsende (60. Tag) war in den Zeolith-Gruppen signifikant höher als in der Kontrollgruppe.

Fratric et al. (2005) bestÀtigten: KÀlber, die Kolostrum (= erste Milch nach der Geburt, reich an Antikörpern) mit 5 g/L CPL bekamen, hatten nach 6, 24 und 48 Stunden signifikant höhere IgG-Werte (= Immunglobulin G, der wichtigste Antikörper im Blut) als KÀlber ohne Zeolith.

„Klinoptilolith hat eine gĂŒnstige Auswirkung zur Durchfallprophylaxe bei saugenden KĂ€lbern." — Karatzia et al., Konferenz Leipzig, 2011

Und im dritten Versuch, durchgefĂŒhrt an 10 pansenfistulierten KĂŒhen (= KĂŒhe mit einem chirurgisch angelegten Zugang zum Pansen fĂŒr Forschungszwecke): Zeolith verhinderte die Entwicklung einer latenten Pansenazidose (= schleichende ÜbersĂ€uerung des Pansens — einem der hĂ€ufigsten und unterschĂ€tztesten Probleme in der Milchwirtschaft). Der Pansen-pH-Wert blieb bei den Versuchstieren im Normalbereich. Nach der Schlachtung zeigte die Pansenwand der Kontrolltiere chronische EntzĂŒndungen — bei den Zeolith-Tieren: keine VerĂ€nderungen.

Quelle: Karatzia et al., Internationale Konferenz Leipzig, 2011; Fratric et al. (2005), Acta Veterinaria (Beograd) 55, S. 11–21

🐖 Schweine — was Studien wirklich zeigen

Studie 1: 240 Zuchtsauen, Griechenland — die große Feldstudie

Papaioannou, Kyriakis und ihr Team der UniversitĂ€t Thessaloniki fĂŒhrten eine der beeindruckendsten Praxisstudien zur Zeolith-Wirkung bei Schweinen durch. 240 Zuchtsauen und ihre WĂŒrfe wurden ĂŒber einen langen Zeitraum unter realen Betriebsbedingungen beobachtet — aufgeteilt in Gruppen mit Klinoptilolith im Futter, mit Antibiotika, mit beidem, und ohne beides.

WĂ€hrend der Studie stellte sich heraus, dass das Futter stark mit Zearalenon (= ein Schimmelpilzgift, das die Fruchtbarkeit von Schweinen erheblich beeintrĂ€chtigt und Fehlgeburten verursachen kann) belastet war — ein reales Problem, das in vielen Betrieben vorkommt, ohne dass man es bemerkt.

Das Ergebnis: Sauen mit Klinoptilolith hatten trotz der Mykotoxin-Belastung (= Schimmelpilzgift-Belastung) verbesserte Reproduktionsleistung. Die tÀgliche Gewichtszunahme der Ferkel verbesserte sich messbar, die Futterkonversion (= wie viel Futter das Tier braucht um 1 kg zuzunehmen) verbesserte sich in mehreren Wachstumsphasen.

„No adverse effects of the CPL use were observed during critical periods of pregnancy and lactation in sows, whereas their reproductive parameters were improved and the impact of zearalenone-contaminated diets on reproduction efficiency was ameliorated." — Kyriakis et al. (2002), Microporous and Mesoporous Materials

Quelle: Papaioannou et al. (2002), Research in Veterinary Science 72(1), S. 51–59; Kyriakis et al. (2002), Microporous and Mesoporous Materials 51, S. 65–74

Studie 2: 450 Sauen — weniger Mastitis, mehr Fruchtbarkeit

In einer weiteren Feldstudie mit 450 Zuchtsauen zeigte sich: Die CPL-gefĂŒtterten Sauen hatten eine höhere Abferkelrate (= mehr Sauen brachten erfolgreich Ferkel zur Welt), mehr Sauen kehrten rechtzeitig in den Östrus (= Brunstzyklus) zurĂŒck, und die HĂ€ufigkeit von Mastitis (= EntzĂŒndung des GesĂ€uges), Fieber und Appetitlosigkeit war deutlich geringer.

Quelle: Papaioannou et al. (2002), Research in Veterinary Science 72, S. 51–59

Studie 3: Zehnmal weniger Keime im Darm — stĂ€rkeres Immunsystem bei Ferkeln

Valpotić et al. (2016) untersuchten 40 Absetzferkel (= frisch von der Mutter getrennte Ferkel) ĂŒber 35 Tage. Die Gruppe mit 0,5% CPL im Futter zeigte gegenĂŒber der Kontrollgruppe:

  • Signifikant höheres Körpergewicht am Versuchsende
  • Niedrigerer Durchfall-Schweregrad (= die Tiere wurden seltener krank und erholten sich schneller)
  • Niedrigere Bakterienlast im DĂŒnndarm: 19 × 10⁷ CFU/ml vs. 19 × 10⁞ CFU/ml — das bedeutet zehnmal weniger schĂ€dliche Keime im Darm der Zeolith-Ferkel
  • Mehr Immunzellen in der Darmschleimhaut — das Immunsystem (= körpereigenes Abwehrsystem) war messbar stĂ€rker

„The CPL fed pigs had significantly higher body weight, the sum of diarrhea severity score in CPL-treated pigs was lower as well as a total bacterial load in jejunum (19 × 10⁷ vs. 19 × 10⁞ CFU/mL)." — Valpotić et al. (2016), Veterinary Medicine 61, S. 317–327

Quelle: Valpotić et al. (2016), DOI: 10.17221/175/2015-VETMED

Studie 4: 720 Ferkel ĂŒber 136 Tage — Wachstum und Gesundheit

In einer groß angelegten Feldstudie mit 720 Absetzferkeln ĂŒber 136 Tage bekamen die CPL-Ferkel von Tag 25 bis Tag 70 eine verbesserte Gewichtszunahme und Futterkonversion. Die Sterblichkeitsrate war in der Zeolith-Gruppe deutlich niedriger.

Quelle: Papaioannou et al. (2004), Research in Veterinary Science 76, S. 19–29

Studie 5: Yorkshire-Schweine ĂŒber 79 Tage — 25% mehr Gewichtszunahme

Eine klassische Studie von Mumpton (1985) zeigte bei Yorkshire-Schweinen ĂŒber einen Zeitraum von 79 Tagen: Die Gewichtszunahme bei jungen und reifen Tieren war 25% höher als bei Kontrolltieren. Die Futtereffizienz (= wie gut das Futter in Körpermasse umgewandelt wird) war bei jungen Schweinen um 35% besser, bei Ă€lteren Tieren immer noch 6% besser.

„Feed supplemented with zeolites gave rise to feed efficiencies about 35% greater than those of normal rations when fed to young pigs." — Mumpton (1985)

Studie 6: Durchfall gestoppt — Ferkel erholen sich innerhalb von Tagen

Mumpton (1985) berichtete auch: Ferkel, die an Durchfall erkrankt waren, zeigten nach Zugabe von Zeolith zum Futter eine Umkehr der Symptome innerhalb weniger Tage. Nach 7 Tagen war der Kot wieder fest und normal. Alle Ferkel erlangten ihren gesunden Appetit zurĂŒck — ohne negative Auswirkungen durch den Zeolith.

Eine Studie der Ichikawa Livestock Experiment Station zeigte: Wenn trĂ€chtige Sauen tĂ€glich 400 g Klinoptilolith bekamen (von der EmpfĂ€ngnis bis zum Ende einer 35-tĂ€gigen Entwöhnungsphase), gab es fast keinen Durchfall bei den Ferkeln — wĂ€hrend andere, gleichzeitig geborene Ferkel stark betroffen waren. Die Ferkel der Zeolith-Gruppe wogen am Ende der Entwöhnungsperiode 65–85% mehr als die Vergleichsferkel.

„The vitalizing effect of zeolite is transferred from mother to offspring and increased the growth rate and weight gain of piglets through the weaning period." — Mumpton (1985)

Warum SchweinegĂŒlle besonders profitiert

SchweinegĂŒlle enthĂ€lt mit 60–70% einen deutlich höheren Ammoniakanteil als RindergĂŒlle (50–60%). Das bedeutet: mehr Geruch, mehr NH₃-Ausgasung (= Ammoniak entweicht in die Luft statt im Boden zu bleiben), mehr Druck von Nachbarn und Behörden — und gleichzeitig: mehr verlorener Stickstoff-DĂŒnger.

Zeolith bindet diesen Ammoniak-Stickstoff in der GĂŒlle, bevor er entweicht. Das Ergebnis: eine GĂŒlle mit bis zu 80% Stickstoffausnutzung auf dem Feld — deutlich mehr als ohne Behandlung. Was gut fĂŒr den Boden ist, ist auch gut fĂŒr die Nachbarschaft.

🐑 Schafe & LĂ€mmer — was Studien wirklich zeigen

Studie 1: LĂ€mmer mit Zeolith — weniger Durchfall, besseres Wachstum

Norouzian et al. (2010) untersuchten 30 neugeborene LĂ€mmer der Rasse Balouchi ĂŒber 42 Tage. Die LĂ€mmer bekamen 1,5% oder 3% CPL im Futter. Das Ergebnis war klar: Der Durchfall-Schweregrad war niedriger, die Kotkonsistenz (= Beschaffenheit des Kots) besser, und die tĂ€gliche Gewichtszunahme war höher — besonders deutlich bei der 3%-Gruppe.

Quelle: Norouzian et al. (2010), Biological Trace Element Research 137, S. 168–176

Studie 2: Merino-LĂ€mmer ĂŒber 60 Tage — Ankara UniversitĂ€t, TĂŒrkei

Toprak et al. (2016), veröffentlicht im South African Journal of Animal Science, untersuchten 25 Merino × Ile de France LĂ€mmer (4 Monate alt) ĂŒber 60 Tage mit mikronisiertem Zeolith (= auf sehr kleine Partikel gemahlen) im Kraftfutter. Die Dosierungen waren 0%, 1%, 2% und 3%.

Das klare Ergebnis: Bis zu 2% Zeolith hatte keinerlei negativen Effekt auf Wachstum, Schlachtgewicht und Schlachtkörpergewicht. Bei 3% sanken diese Werte — die sichere und wirksame Dosierung liegt also bei 1–2%. Der Gesamtproteingehalt im Serum (= BlutflĂŒssigkeit) stieg mit Zeolith an — ein Hinweis auf verbesserten Proteinstoffwechsel und damit bessere FleischqualitĂ€t.

„The addition of MZ up to 2% of the grower feed for weaned lambs did not create negative effects on the animals' performance and carcass ratio." — Toprak et al. (2016), South African Journal of Animal Science 46(3)

Quelle: Toprak et al. (2016), South African Journal of Animal Science, DOI: 10.4314/sajas.v46i3.11

Studie 3: Australische Studien — mehr Wolle, besseres Wachstum

Mehrere australische Studien — Pond et al. (1984, 1989), Fenn & Leng (1989), Murray et al. (1990) — belegen: Schafe die Zeolith oder Bentonit (= verwandtes Tonmineral) erhielten, zeigten messbar bessere Gewichtszunahme und eine höhere Wollproduktion. Der Mineralstatus (= Versorgung des Körpers mit wichtigen Mineralien) verbesserte sich in allen Studien deutlich.

🐐 Ziegen — was Studien zeigen

Langzeitstudie ĂŒber 420 Tage

Katsoulos et al. (2009) begleiteten 72 Milchziegen (Kreuzung Sannen) ĂŒber 420 Tage mit 2,5% CPL im Futter. Das Ergebnis: Höherer Milchfettgehalt, niedrigere somatische Zellzahlen (= SCC — je niedriger, desto gesĂŒnder das Euter und desto besser die MilchqualitĂ€t) — und das ohne jegliche negativen Auswirkungen auf Vitamine (A, E), Spurenelemente oder Leberwerte.

„The CPL fed dairy goats had increased percentage of milk fat and reduced somatic cell counts without any adverse effects." — Katsoulos et al. (2009), American Journal of Veterinary Research

Quelle: Katsoulos et al. (2009), American Journal of Veterinary Research 70(3), S. 346–352

Was alle Studien gemeinsam haben

Das ist keine Laborforschung unter kĂŒnstlichen Bedingungen. Es sind Langzeitstudien — ĂŒber Wochen und Monate, mit echten Tieren auf echten Betrieben, immer mit Kontrollgruppen, immer mit harten Daten: Blutanalysen, Gewebeuntersuchungen, Gewichtskontrollen, Verhaltensbeobachtungen, bakteriologische Analysen.

Die Dosierungen liegen zwischen 0,5% und 2,5% der Gesamtfuttermenge — das ist vergleichsweise wenig Aufwand fĂŒr die Wirkung, die entsteht.

Das Review der UniversitÀt Zagreb fasst es zusammen:

„Natural and modified zeolites, in particular CPL should be considered as nanoporous materials possessing tremendous potential for applications in veterinary medicine, especially in livestock production." — Valpotić et al. (2017), Periodicum Biologorum

Und das Schönste: Zeolith wirkt im Kreislauf. Was heute im Stall eingestreut oder verfĂŒttert wird, wertet morgen die GĂŒlle auf — und gibt dem Boden NĂ€hrstoffe zurĂŒck, die dort bleiben statt in die Luft zu entweichen. Vom Stall aufs Feld. So wie die Natur es gedacht hat.

„Wen anders als die Natur wollen wir fragen, um zu wissen wie Leben funktioniert?" — Helmut Schirmbrand, GrĂŒnder Kalkmeister & STEINKRAFT

STEINKRAFT-QualitĂ€t — warum das Mahlverfahren entscheidend ist

Nicht jeder Zeolith ist gleich. Entscheidend ist die Feinheit der Vermahlung und die Reinheit des Rohstoffs. Wie das STEINKRAFT-Dokument „Zeolith fĂŒr Tiere" festhĂ€lt:

„Je feiner zerkleinert und zermahlen die Kristallstrukturen des Zeolith, desto grĂ¶ĂŸer ist seine WirkungsoberflĂ€che, insbesondere seine aktive innere OberflĂ€che."

STEINKRAFT verwendet die Air2Air Activation Technology — ein tribomechanisches (= reibungsbasiertes, ohne Metallabrieb) Mahlverfahren, bei dem die Zeolith-Partikel in hoher Geschwindigkeit aneinanderstoßen und sich selbst zerkleinern. Die Kristallgitter (= innere Struktur des Minerals) bleiben intakt und entfalten ihre volle Wirkung.

1 Gramm STEINKRAFT-Zeolith entspricht ĂŒber 600 mÂČ aktiver OberflĂ€che — das macht den Unterschied.

Unsere Produkte fĂŒr die Viehwirtschaft

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QuellenĂŒbersicht

  • Valpotić H. et al. (2017): Zeolite clinoptilolite nanoporous feed additive for animals of veterinary importance. Periodicum Biologorum Vol. 119, No. 3, S. 159–172. DOI: 10.18054/pb.v119i3.5434
  • Katsoulos P.D. et al. (2006): Effects of long-term feeding of a diet supplemented with clinoptilolite to dairy cows on the incidence of ketosis, milk yield and liver function. Veterinary Record 159(13), S. 415–418
  • Katsoulos P.D. et al. (2005): Effects of long-term dietary supplementation with clinoptilolite on incidence of parturient paresis. American Journal of Veterinary Research 66(12), S. 2081–2085
  • Karatzia M.A. et al. (2013): Diet supplementation with clinoptilolite improves energy status, reproductive efficiency and increases milk yield in dairy heifers. Animal Production Science 53, S. 234–239
  • Katsoulos P.D. et al. (2009): Effect of long-term dietary supplementation with clinoptilolite on performance in dairy goats. American Journal of Veterinary Research 70(3), S. 346–352
  • Papaioannou D.S. et al. (2002): A field study on the effect of clinoptilolite on health status and performance of sows/gilts and their litters. Research in Veterinary Science 72(1), S. 51–59
  • Kyriakis S.C. et al. (2002): Experimental studies on safety and efficacy of the dietary use of a clinoptilolite-rich tuff in sows. Microporous and Mesoporous Materials 51, S. 65–74
  • Valpotić H. et al. (2016): In-feed supplementation of a clinoptilolite favorably modulates intestinal and systemic immunity in weaned pigs. Veterinary Medicine 61, S. 317–327. DOI: 10.17221/175/2015-VETMED
  • Papaioannou D.S. et al. (2004): A field study on the effect of clinoptilolite, alone or in combination with antimicrobials, on the health status and performance of weaned, growing and finishing pigs. Research in Veterinary Science 76, S. 19–29
  • Mumpton F.A. (1985): Using zeolites in agriculture. Princeton University Press
  • Toprak N.N. et al. (2016): Effect of micronized zeolite addition to lamb concentrate feeds on growth performance. South African Journal of Animal Science 46(3). DOI: 10.4314/sajas.v46i3.11
  • Norouzian M.A. et al. (2010): The effects of feeding clinoptilolite on hematology, performance, and health of newborn lambs. Biological Trace Element Research 137, S. 168–176
  • Fratric N. et al. (2005): The effect of a clinoptilolite based mineral adsorber on IgG in newborn calves. Acta Veterinaria (Beograd) 55, S. 11–21
  • Karatzia M.A. et al. (2011): Internationale Konferenz „Prophylaxe von Herden- und Produktionskrankheiten", Leipzig, Oktober 2011
  • EFSA (2013): Scientific Opinion on the safety and efficacy of clinoptilolite of sedimentary origin for all animal species. EFSA Journal 11, S. 3039–3052
  • Hecht K. (2015): Zeolith. Lebenskraft durch das Urgestein. Spurbuchverlag, Baunach

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