Was ist Grünkraft Calcium?

Grünkraft Calcium ist ein mineralischer Blattdünger auf Basis von tribomechanisch aktiviertem Calcit und Zeolith. Das Produkt wird durch ein aufwändiges Kovermahl-Verfahren hergestellt, bei dem Calcit - Calciumcarbonat und Klinoptilolith-Zeolith gemeinsam auf Korngrößen unter 10 Mikrometer verarbeitet werden. Diese Kovermahlung — also das gemeinsame und nicht das getrennte Vermahlen der Mineralien — aktiviert die Mineralien auf eine Weise, die durch einfaches Mischen nicht erreichbar ist. Das Ergebnis ist ein elektrostatisch aufgeladenes Mikro- und Nano-Pulver das auf der Blattoberfläche haftet und durch die Blattporen direkt in das Pflanzengewebe eindringt.
Grünkraft Calcium ist nach EasyCert/FiBL für den biologischen Landbau zugelassen und registriert.

Warum muss Calcit tribomechanisch gemahlen sein — was ist der Unterschied zu normalem Kalkpulver?
Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt — denn hier liegt der Kern der Wirksamkeit.
Konventionell gemahlener Calcit ist für die Pflanze nicht aufnehmbar — nicht weil er chemisch falsch ist, sondern weil er zu grob ist. Dr. Peter Ost, Experte für tribomechanisch aktivierte Mineralien und Kollege von Timohir Lelas, erklärt es so:
"Der Kalk, der manchmal herkömmlich aufs Feld gestreut wird, befindet sich am Feld, ist chemisch nachweisbar, ist aber für die Pflanzen nicht verfügbar, weil er zu grob ist. Sie können einen Hamburger essen, weil Ihr Mund und die Hamburgergröße ungefähr zusammenpassen. Aber wenn Sie einen Hamburger hätten, der Fußballgröße hat, wäre es nicht möglich ihn zu essen. Und wenn er 1 Meter groß wäre, dann schon gar nicht."
Beim tribomechanischen Verfahren prallen Calcit-Teilchen mit hoher Geschwindigkeit gegeneinander — bis zu drei Kollisionen pro Millisekunde. Die Partikel werden gespalten, ohne dass die innere Kristallgitterstruktur zerstört wird. Das Ergebnis sind Partikel unter 10 Mikrometer, die durch das Verfahren elektrostatisch aufgeladen sind.
Diese elektrostatische Ladung bewirkt zwei Dinge: Die Partikel haften optimal auf der Blattoberfläche. Und sie sind klein genug, um durch die Blattporen — die Stomata — direkt ins Blattinnere einzudringen. Und dort entfaltet sich die Wirkung. Mehr zum tribomechanischen Mahlverfahren im Gegensatz zu Kugelmühlen findet ihr im Artikel:
Wie wirkt Grünkraft Calcium auf die Pflanze?
Grünkraft Calcium wird in Wasser gelöst (gelöst nicht wirklich, eher gut vermengt. Gestein kann nicht aufgeköst werden) und als feiner Nebel auf die Blätter gesprüht. Die Partikel haben eine durchschnittliche Größe von 8 Mikrometer — stomata-gängig. Sie dringen durch die Blattporen direkt ins Blattgewebe ein. Dort zerfällt das Calciumcarbonat:
CaCO₃ → CaO + CO₂
Das freigesetzte CO₂ wird sofort in die Photosynthese eingespeist — die Pflanze erhält direkten Kohlenstoff genau dort, wo er gebraucht wird. Das freigesetzte Calciumoxid stärkt die Zellwände, reguliert die Stomata und aktiviert pflanzeneigene Abwehrmechanismen.
Grünkraft Calcium ist im Kern ein CO₂-Dünger. Die Luft enthält nur 0,04 Prozent CO₂ — Pflanzen laufen deshalb chronisch unter ihrem photosynthetischen Potenzial. Grünkraft Calcium erhöht den CO₂-Gehalt im Blattinneren auf natürliche Weise und hilft der Pflanze ihr volles Wachstumspotenzial zu nutzen.
Warum ist Zeolith im Blattdünger — was bringt er zusätzlich?
Zeolith im Blattdünger hat mehrere Funktionen die sich gegenseitig ergänzen. Dr. Peter Ost erklärt es so:
"Die Zeolithpartikel können die Sonnenstrahlen stärker auf das Blatt einfangen und somit dazu beitragen, die Photosynthese aktiver zu gestalten."
Die ultrafeinen Silikatpartikel auf der Blattoberfläche wirken wie kleine Spiegel die das einfallende Licht besser verteilen und ins Blatt leiten — ein direkter Verstärkereffekt auf die Photosynthese.
Gleichzeitig bringt der Zeolith Silizium ins Blatt das pflanzeneigene Abwehrenzyme aktiviert — Superoxid-Dismutase, Katalase und Peroxidase — die freie Radikale neutralisieren und die Pflanze gegen oxidativen Stress schützen.
Und dann ist da der physikalische Schutzeffekt: Die Silikatpartikel auf der Blattoberfläche sehen unter dem Mikroskop aus wie kleine Glasscherben. Insekten mit Tastorganen in den Beinen empfinden das als unangenehm und meiden die Pflanze. Die feinsten Partikel stören und blockieren die Atmungsorgane von Milben und Blattläusen. Das ist kein chemisches Repellent — es ist ein rein physikalischer Prozess.
Warum werden behandelte Blätter dunkelgrün — ohne zusätzlichen Stickstoffdünger?
Das ist eines der überraschendsten Phänomene bei der Anwendung von Grünkraft Calcium — und es hat eine faszinierende Erklärung.
Calcit und Zeolith auf der Blattoberfläche stimulieren Mikroorganismen die Ammoniak direkt aus der Atmosphäre aufnehmen und dem Blatt zur Verfügung stellen. Das Blatt wird dadurch mit natürlichem atmosphärischen Stickstoff versorgt — ohne dass zusätzlicher Stickstoffdünger ausgebracht wird.
Das erklärt warum Landwirte nach der Behandlung mit Grünkraft Calcium ein intensiveres, satteres Grün beobachten das aussieht als wäre die Pflanze stickstoffgedüngt worden — obwohl nur der mineralische Blattdünger aufgetragen wurde.
Matthias W., Bio-Landwirt aus Niederfladnitz, hat das so beschrieben:
"Mein Hafer ist gut entwickelt gewesen und gestanden wie stickstoffgedüngt. Ich habe die Luzerne auch blattgedüngt und die war dunkelgrün und satt."
Was ist der Unterschied zwischen Grünkraft Calcium und konventionellem Dünger?
Konventionelle Düngemittel enthalten hauptsächlich die drei Makronährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium — NPK. Sie werden über den Boden und die Wurzeln aufgenommen und müssen dort erst in pflanzenverfügbare Form umgewandelt werden.
Grünkraft Calcium arbeitet auf einer anderen Ebene. Es stimuliert nicht die Nährstoffzufuhr von außen — es aktiviert die pflanzeneigene Physiologie. Durch die gesteigerte Photosynthese kann die Pflanze vorhandene Nährstoffe aus dem Boden effizienter aufnehmen. Das bedeutet: Grünkraft Calcium macht das Beste aus dem was bereits im Boden vorhanden ist.
Muss man bei der Verwendung von Grünkraft Calcium weiterhin konventionell düngen?
Das hängt vom Ausgangszustand des Bodens ab — und die Antwort ist differenzierter als ein einfaches Ja oder Nein.
Grünkraft Calcium fördert den Aufbau stärkerer Wurzelsysteme — besonders feiner Haarwurzeln die von Bodenmikroorganismen besiedelt werden. Diese Mikroorganismen machen bereits vorhandene Nährstoffe im Boden pflanzenverfügbar. Damit steigt die Effizienz der Nährstoffaufnahme messbar.
Auf gut versorgten Böden kann der konventionelle Düngereinsatz in vielen Fällen erheblich reduziert werden. Auf ausgelaugten Böden empfiehlt sich ein schrittweiser Aufbau über mehrere Saisons — kombiniert mit Zeolith und Basalt als Bodenverbesserer sowie AM+PLUS Mikroorganismen für das Bodenleben. Das übergeordnete Ziel ist mehr Ertrag bei höherer Ressourceneffizienz — nicht weniger Ertrag mit weniger Aufwand.
Kann man Pflanzenschutzmittel und Fungizide reduzieren?
Grünkraft Calcium stärkt die Widerstandsfähigkeit der Pflanze durch mehrere Mechanismen gleichzeitig. Stabilere Zellwände durch Calciumversorgung erschweren das Eindringen von Pilzsporen. Gut regulierte Stomata reduzieren Infektionswege. Und eine vitale Pflanze mit hohem Brix-Wert ist für saugende Insekten schlicht unattraktiver — weil ihr Saft zu hochwertig ist um von einfachen Verdauungssystemen verwertet zu werden.
Wie stark der Pflanzenschutzmittelbedarf reduziert werden kann hängt von Kultur, Klima und Ausgangslage ab. In den europäischen Feldstudien konnte bei Weinreben der Schutzmitteleinsatz auf einigen Versuchsflächen um bis zu 50 Prozent reduziert werden.
Ist Grünkraft Calcium biologisch?
Grünkraft Calcium basiert ausschließlich auf natürlichen Mineralien — Calcit und Klinoptilolith-Zeolith. Es enthält keine synthetischen Wirkstoffe, keine Chemikalien und keine gentechnisch veränderten Substanzen. Das Produkt ist von EasyCert in Abstimmung mit FiBL für den ökologischen Landbau zugelassen und registriert.
Was hat Grünkraft Calcium mit dem Wasserverbrauch zu tun?
Eine gut mit Calcium versorgte Pflanze bildet dichtere, stabilere Zellwände. Das reduziert den unkontrollierten Wasserverlust durch die Blattoberfläche. Gleichzeitig verbessert Grünkraft Calcium die Stomataregulation — die Blattporen öffnen und schließen sich effizienter in Abhängigkeit von Licht und Temperatur.
Besonders in semiariden (Trockengebiete mit wenig Niederschlag) Regionen oder bei Trockenstress zeigt Blattdüngung einen entscheidenden Vorteil gegenüber Bodendüngung: Wenn der Boden ausgetrocknet ist und die Nährstoffverfügbarkeit im Boden drastisch sinkt, erreicht die Blattdüngung die Pflanze direkt — unabhängig vom Bodenzustand.
Universitätsstudien haben gezeigt, dass beispielsweise bei Sonnenblumen Wassereinsparungen von 19 Prozent erzielt wurden, während gleichzeitig die Biomasse um 13 Prozent stieg. In Versuchen in Kolumbien wurden sogar Wassereinsparungen von 33 Prozent gemessen. Dr. Martin Duque hat uns, dem Steinkraft-Team, das anhand von Schnittlauch erzählt. Hier hatte der kolumbianische Landwirt 10 Tage vor allen anderen die Kräuter zum Exportieren und verbrauchte weniger Wasser.
Was versteht man unter biotischem und abiotischem Stress — und wie hilft Grünkraft Calcium?
Biotischer Stress entsteht durch lebende Organismen — Pilze, Bakterien, Insekten, Viren. Abiotischer Stress entsteht durch nichtlebende Faktoren — Hitze, Kälte, Trockenheit, Überschwemmung, UV-Strahlung.
Grünkraft Calcium erhöht die Toleranz gegenüber beiden Stressarten. Das Silizium aus dem enthaltenen Zeolith aktiviert pflanzeneigene Enzyme — darunter Superoxid-Dismutase, Katalase und Peroxidase — die freie Radikale neutralisieren und toxische Peroxide abbauen. Diese Enzyme sind zentral für die Stressabwehr der Pflanze.
Eine Pflanze, die intensiv Photosynthese betreibt und gut mit Calcium und Silizium versorgt ist, übersteht Hitzewellen, Trockenphasen und Pilzdruck deutlich besser als eine gestresste, schlecht versorgte Pflanze.
Was ist der Brix-Wert — und was hat er mit Grünkraft Calcium zu tun?
Der Brix-Wert misst die Dichte des Pflanzensaftes — also wie viele gelöste Stoffe er enthält. Dazu zählen nicht nur Zucker, sondern auch Mineralien, Aminosäuren, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Ein hoher Brix-Wert bedeutet daher nicht nur süßen Geschmack — er bedeutet echte Nährstoffdichte.
Grünkraft Calcium steigert den Brix-Wert messbar — durch intensivere Photosynthese, höhere Mineralstoffeinlagerung und bessere Zellstruktur der Früchte. In allen bisher untersuchten Kulturen wurde in Feldversuchen ein deutlich höherer Brix-Wert bei behandelten Pflanzen im Vergleich zu unbehandelten Kontrollparzellen gemessen.
Mehr darüber was der Brix-Wert verrät und wie man ihn selbst misst — in unserem Brix-Artikel mit Reams-Tabelle und Geräteempfehlungen.
Was sind die messbaren Wirkungen von Grünkraft Calcium auf die Ernte?
Aus den dokumentierten Feldversuchen in Europa, Kolumbien und Afrika:
Höherer Ertrag — je nach Kultur zwischen 16 und über 50 Prozent bei Feldkulturen. Höherer Trockensubstanzgehalt in Früchten — weniger Wasser, mehr Nährstoffe. Bessere Lagerfähigkeit — durch stabilere Zellstruktur und höheren Trockensubstanzanteil. Frühzeitigere Reife — je nach Kultur 4 bis 20 Tage früher als unbehandelte Vergleichsparzellen. Gleichmäßigere Fruchtentwicklung — weniger Ausschuss, bessere Handelsklassen. Höherer Brix-Wert — messbar mit dem Refraktometer.
Alle Feldstudien in der Übersicht — im Artikel über Grünkraft Calcium weltweit.
Wie wird Grünkraft Calcium angewendet?
Grünkraft Calcium wird als wässrige Suspension auf die Blätter gesprüht — bevorzugt früh morgens oder spät nachmittags, wenn die Stomata geöffnet sind. Nie bei Mittagshitze, starkem Wind oder direkt vor Regen.
Erste Anwendung im 2-3 Blattstadium: 5 Gramm auf 1 Liter Wasser. Ab der zweiten Anwendung alle 10-14 Tage: 20 bis 30 Gramm auf 1 Liter Wasser. Wasservolumen: 200 bis 400 Liter pro Hektar je nach Kultur und Gerät. Benetzungsmittel: 1 Tropfen auf 1 Liter Wasser. Drone-Applikation: möglich — empfohlenes Volumen 20 bis 30 Liter pro Hektar.
Grünkraft Calcium kann problemlos mit allen handelsüblichen Pflanzenschutz- und Düngemitteln in einer Sprühung kombiniert werden.
Was passiert, wenn ich eine Anwendung auslasse oder verpasse?
Jede Anwendung hilft der Pflanze die gegebenen Bedingungen besser zu bewältigen. Wenn eine Anwendung aus wetterbedingten oder anderen Gründen nicht möglich ist, hat das keinen negativen Einfluss auf die Pflanze. Der Effekt ist natürlich entsprechend geringer als bei vollständig durchgeführtem Programm — aber kein Schaden entsteht.
Die Anwendungsfristen müssen nicht auf die Stunde genau eingehalten werden. Kleine Verschiebungen haben keinen Einfluss auf die Produktwirksamkeit.
Was passiert, wenn ich zu viel Grünkraft Calcium verwende?
Das hat keinen negativen Einfluss auf die Pflanze. Auf der Blattoberfläche kann ein feiner weißer Film sichtbar werden — das ist rein optisch und mit dem nächsten Regen verschwunden, d.h. geht in den Boden. Das Produkt ist nicht toxisch und verändert auch bei Überdosierung nicht die Eigenschaften anderer Produkte.
Für welche Kulturen ist Grünkraft Calcium geeignet?
Grünkraft Calcium ist kulturneutral — der physiologische Wirkmechanismus über die Stomata funktioniert bei allen Pflanzen, die über Blattporen verfügen.
Dokumentierte Feldversuche liegen vor für: Weinrebe, Olive, Zuckerrübe, Weizen, Gerste, Kartoffel, Salat, Erdbeere, Gurke, Tomate, Kaffee, Zwiebel, Ananas, Brokkoli, Mais, Zuckerrohr und weitere.
Für Großkulturen wie Alfalfa, Mais, Weizen und Kartoffeln sind direkte Ertragssteigerungen, frühere Reife und reduzierter Pflanzenschutzmittelbedarf dokumentiert. Im Gartenbau sowie bei Zitrus- und Mangoplantagen verbessert Grünkraft Calcium die Nährstoffdichte der Früchte und Lagerfähigkeit und Handelsklasse.
Welche Steinkraft Produkte empfiehlt ihr für Bodenverbesserung und Wasserretention?
Für den Boden empfehlen wir zwei Produkte:
Steinkraft Zeolith BODENKRAFT PUR — tribomechanisch aktivierter Klinoptilolith-Zeolith in 100 µm Korngröße für die Bodeneinarbeitung. Er verbessert die Kationenaustauschkapazität, hält Wasser und Nährstoffe im Wurzelbereich und puffert pH-Schwankungen. Anwendung: 200 kg pro Hektar, einmal jährlich eingearbeitet.
Steinkraft Basalt — paramagnetisches Basaltmehl das ein breites Spurenelementspektrum liefert und durch seine paramagnetischen Eigenschaften das mikrobielle Bodenmilieu verdreifacht. Anwendung: 300 bis 500 kg pro Hektar, bei der Erstanwendung auf ausgelaugten Böden bis 1.000 kg.
Beide Produkte zusammen bilden die langfristige Bodenbasis — Zeolith für die Wasserretention und Nährstoffspeicherung, Basalt für die Mineralstoffversorgung und Bodenaktivierung.
Was empfiehlt ihr gegen Trockenstress und für Düngungseffizienz?
Gegen Trockenstress wirken zwei Maßnahmen zusammen:
Im Boden: Steinkraft Zeolith BODENKRAFT PUR speichert Wasser und gibt es gleichmäßig an die Wurzeln ab — das puffert Trockenphasen ab ohne dass die Pflanze Stresssignale sendet.
Über das Blatt: Grünkraft Calcium ist in Trockenphasen besonders effektiv — weil es die Pflanze unabhängig vom Bodenzustand mit CO₂ und Calcium versorgt. In semiariden Regionen oder bei Trockenstress ist Blattdüngung oft effektiver als Bodendüngung.
Für die Düngungseffizienz gilt: Grünkraft Calcium aktiviert mehr Haarwurzeln und stimuliert das Bodenmikrobiom — damit werden bereits vorhandene Bodennährstoffe effizienter genutzt. In vielen Praxisversuchen konnte der NPK-Düngerverbrauch messbar reduziert werden.
Welche wissenschaftlichen Studien und Feldversuche gibt es?
Die wissenschaftliche Grundlage umfasst drei Kontinente und mehr als zwanzig Kulturen:
Europa 2011–2014: Oekomineral Group und Tribo Technologies in Zusammenarbeit mit dem SADEF-Labor und dem RITTMO-Laboratorium Frankreich sowie dem CIRAD Montpellier. Kulturen: Weinrebe, Olive, Zuckerrübe, Weizen, Gerste, Kartoffel, Salat, Erdbeere, Gurke, Tomate.
Kolumbien 2017–2018: UMID Colombia S.A.S. Kulturen: Kaffee, Zwiebel, Ananas, Brokkoli, Salat, Mais, Maracuyá, Sacha Inchi.
Afrika 2026: Unabhängige Feldversuche mit Zuckerrohr — 46 bis 49 Prozent mehr gewinnbarer Zucker bei einer einzigen Anwendung vier Wochen vor der Ernte.
Alle Studienergebnisse im Detail — im Weltartikel mit allen Studien.
Welche Positionierungen und Aussagen sind wissenschaftlich belegbar?
Folgende Aussagen sind durch unabhängige Feldstudien und Laboranalysen belegbar:
- Ertragssteigerung: Ja — dokumentiert in Europa, Kolumbien und Afrika über mehr als zwanzig Kulturen.
- Verbesserung der Fruchtqualität: Ja — höherer Trockensubstanzanteil, bessere Lagerfähigkeit, höherer Brix-Wert in allen untersuchten Kulturen.
- Reduzierter Pflanzenschutzmittelbedarf: Ja — in mehreren europäischen Versuchen dokumentiert, besonders bei Weinrebe.
- Verbesserter Wasserstress-Schutz: Ja — durch verbesserte Stomataregulation und dichtere Zellwandstruktur.
- Bodengesundheit langfristig: Ja — durch Zeolith und Basalt als Bodenverbesserer dokumentiert über mehrere Saisons. CO₂/Stickstoff-Effizienz:
Grünkraft Calcium verbessert die Stickstoffaufnahme durch Aktivierung der Ammoniumabsorption und natürlicher atmosphärischer Stickstoffversorgung über Blattmikroorganismen. Eine Reduzierung des Stickstoffdüngereinsatzes ist in Praxisversuchen dokumentiert — konkrete Reduktionsraten sind standort- und kulturabhängig.
Welche Zertifizierungen und Registrierungen hat Grünkraft Calcium?
Grünkraft Calcium ist von EasyCert in Abstimmung mit FiBL für den ökologischen Landbau zugelassen und registriert — die Bestätigung ist auf der Produktseite abrufbar.
Für COA, SDS/MSDS, Schwermetallanalyse und weitere Zertifikate — bitte direkt Kontakt aufnehmen.
Haltbarkeit und Lagerbedingungen: Trocken und lichtgeschützt lagern.
Wie unterscheidet sich Grünkraft Calcium von Grünkraft Zeolith Pur?
Grünkraft Calcium enthält aktivierten Calcit mit Zeolith — der Calcit ist der Träger des CO₂-Effekts und des Calciums für die Zellwände.
Grünkraft Zeolith Pur enthält ausschließlich aktivierten Zeolith ohne Calcit. Er bildet einen physikalischen Schutzfilm auf der Blattoberfläche — ultrafeinen Silikatpartikel die als natürliches Repellent gegen saugende Insekten und Milben wirken und gleichzeitig Silizium in das Blatt einbringen.
Beide Produkte können in derselben Sprühung kombiniert werden — und ergänzen sich optimal: Grünkraft Calcium steigert die Photosynthese und Nährstoffdichte, Grünkraft Zeolith Pur schützt physikalisch von außen.
Was ist das vollständige Produktsystem für großflächige landwirtschaftliche Betriebe?
Für große Betriebe empfehlen wir ein System aus vier Komponenten die auf drei Zeitebenen wirken:
Langfristig — Steinkraft Basalt: Spurenelemente, Bodenstruktur, paramagnetische Aktivierung des Bodenmikrobioms. Einmal jährlich eingearbeitet.
Mittelfristig — Steinkraft Zeolith BODENKRAFT PUR: Wasserspeicherung, Nährstoffretention, pH-Pufferung. Einmal jährlich eingearbeitet.
Kurzfristig direkt — Grünkraft Calcium: Blattdüngung alle 10 bis 14 Tage. Direkte CO₂-Versorgung der Photosynthese, Calcium für Zellwände, messbare Ertragssteigerung.
Ergänzend — AM+PLUS Aktive Mikroorganismen: Urlösung aus österreichischen Bio-Kräutern. Aktiviert das Bodenmikrobiom, macht Mineralien pflanzenverfügbar, fermentiert statt Fäulnis.
Dieses System schließt alle relevanten Lücken: Boden, Blatt, Wasser, Mikroorganismen — und ist für Drohnenanwendung im großflächigen Einsatz geeignet.
Für Beratung zu spezifischen Kulturen, Klimazonen und Betriebsgrößen — nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Was berichten Landwirte aus der Praxis?
Matthias W., Bio-Landwirt, Niederfladnitz:
"Das Wichtigste ist es, über die Trockenphasen drüber zu kommen und da konnte der Blattdünger wirklich gut unterstützen. Es war wenig Niederschlag dieses Jahr und trotzdem habe ich sehr vitale Pflanzenbestände. Mein Hafer ist gut entwickelt gewesen und gestanden wie stickstoffgedüngt. Die Luzerne war dunkelgrün und satt. Ich konnte meine Gründüngung als Futter gut verkaufen."
Destillerie Farthofer, Öhling:
"Ich habe in diesem Jahr erstmals GRÜNKRAFT Blatt für meine Braugerste angewandt und bin über das Ergebnis der Ernte sehr zufrieden. Wir haben GRÜNKRAFT im 2-Blatt- und 4-Blatt-Stadium aufgebracht und der Unterschied zu Feldern der Mitbewerber ist klar ersichtlich. Wir haben durch diese Maßnahme wirklich ein großes, starkes Korn erhalten in guter, trockener Qualität."
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