🍂 Ende der Weidesaison beim Pferd im Herbst – Fütterung sanft von Gras auf Heu umstellen

🍂 Ende der Weidesaison beim Pferd im Herbst – Fütterung sanft von Gras auf Heu umstellen

Wenn die Tage kürzer werden, das Gras langsamer wächst und die Weidesaison langsam zu Ende geht, verändert sich für unsere Pferde mehr als nur der Ort, an dem sie ihre Tage verbringen.

Im Frühjahr sprechen wir ganz selbstverständlich vom Anweiden. Wir wissen, dass Pferde langsam an das junge Gras gewöhnt werden sollen.

STEINKRAFT Zeolith für Pferde Blog: Pferde im Herbst - Natürliche Unterstützung bei Wetterumschwung und Weideproblemen

Aber was passiert eigentlich am anderen Ende der Weidesaison?
Auch der Weg von der Weide zurück zu mehr Heu und Raufutter ist eine Futterumstellung. Und auch dabei braucht der Pferdedarm Zeit, um sich an das veränderte Futterangebot anzupassen.

Der Weideabtrieb im Herbst ist deshalb für uns keine abrupte Grenze zwischen Sommer und Winter. Viel schöner – und pferdegerechter – ist ein langsamer Übergang.

Kurz & knapp: Was beim Abweiden im Herbst wichtig ist

  • Auch der Wechsel von Gras auf Heu ist eine Futterumstellung.
  • Der Pferdedarm und seine Mikroorganismen reagieren auf Veränderungen der Ration.
  • Heu sollte nicht erst dann angeboten werden, wenn auf der Weide praktisch nichts mehr zu fressen ist.
  • Raufutter bleibt die Grundlage einer pferdegerechten Fütterung.
  • Veränderungen von Kot, Fressverhalten, Wasseraufnahme und Allgemeinbefinden verdienen in der Übergangszeit Aufmerksamkeit.
  • Kraftfutter sollte nicht automatisch erhöht werden, nur weil die Weidesaison endet.
  • Je weniger abrupt die Fütterung verändert wird, desto mehr Zeit bekommt das Verdauungssystem zur Anpassung.

Was bedeutet Weideabtrieb beim Pferd?

Mit Weideabtrieb oder Abweiden ist der Übergang von der sommerlichen Weidehaltung zur Herbst- und Winterfütterung gemeint.

Je nach Haltungsform kann das sehr unterschiedlich aussehen. Manche Pferde kommen von ganztägiger Weide zurück auf den Paddock oder in den Offenstall. Andere bleiben weiterhin stundenweise draußen, finden dort aber zunehmend weniger Gras. Wieder andere wechseln relativ plötzlich von Weidegras auf eine überwiegend aus Heu bestehende Ration.
Genau deshalb lohnt es sich, den Weideabtrieb nicht nur als Veränderung der Haltung zu betrachten.

Er ist auch eine Veränderung der Fütterung.

Und damit betrifft er unmittelbar das Verdauungssystem des Pferdes.

Warum Gras und Heu für den Pferdedarm nicht dasselbe sind

Gras und Heu bestehen zwar aus derselben Pflanze – ernährungsphysiologisch sind sie dennoch nicht identisch.

Mit zunehmender Reife der Pflanzen und durch die Konservierung verändert sich das Futter. Frisches Weidegras enthält viel Wasser. Heu enthält wesentlich mehr Trockensubstanz und wird anders aufgenommen.
Auch die Zusammensetzung der verfügbaren Nährstoffe und Pflanzenfasern unterscheidet sich.

Für uns sieht der Wechsel vielleicht einfach aus:

Gestern Gras. Heute Heu.

Für das Verdauungssystem bedeutet er eine neue Ration, an die es sich anpassen muss.

Der Dickdarm des Pferdes lebt von Mikroorganismen

Pferde können einen wesentlichen Teil ihrer faserreichen Nahrung nur deshalb nutzen, weil im Blind- und Dickdarm eine große Gemeinschaft von Mikroorganismen arbeitet.
Bakterien und andere Mikroorganismen fermentieren Pflanzenfasern und bilden dabei unter anderem kurzkettige Fettsäuren, die dem Pferd als Energiequelle dienen.

Dieses mikrobielle Ökosystem ist an das vorhandene Futter angepasst. Ändert sich die Ration, verändert sich deshalb auch das Nahrungsangebot für die Mikroorganismen.

Das ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Pferde und ihr Mikrobiom können sich an unterschiedliche Fütterungssituationen anpassen.
Entscheidend ist vielmehr die Geschwindigkeit.

Was sagt die Forschung zum Wechsel zwischen Gras und Heu?

Eine interessante Untersuchung hat genau diese Frage betrachtet.
Sechs Ponys wurden entweder abrupt von freiem Weidegang auf eine ausschließlich aus Heu bestehende Ration oder in die entgegengesetzte Richtung von Heu auf Gras umgestellt. Anschließend untersuchten die Wissenschaftler:innen über 14 Tage die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Kot.

Das Ergebnis:

Der abrupte Wechsel zwischen Gras und Heu führte zu messbaren Veränderungen der mikrobiellen Zusammensetzung.

Besonders interessant für unseren Herbst ist: Die Veränderungen verliefen nicht identisch, je nachdem, ob die Ponys von Heu auf Gras oder von Gras auf Heu wechselten.
Das zeigt etwas, das im Stallalltag manchmal übersehen wird:

Abweiden ist nicht einfach „Anweiden rückwärts“.

Beides sind Futterumstellungen – aber der Pferdedarm reagiert auf die jeweilige Richtung der Veränderung unterschiedlich.
Die Studie war mit sechs Ponys klein und untersuchte bewusst einen abrupten Futterwechsel. Sie liefert daher keine Anleitung dafür, wie viele Tage ein Pferd exakt abgeweidet werden muss.
Sie zeigt aber sehr deutlich, dass der Wechsel von Gras auf Heu auch auf mikrobieller Ebene eine echte Veränderung darstellt.

Muss man Pferde im Herbst langsam abweiden?

In vielen Ställen erledigt die Natur einen Teil dieser Arbeit bereits selbst.
Das Gras wächst langsamer, die verfügbare Grasmenge nimmt ab und gleichzeitig wird zunehmend Heu angeboten. So kann ein fließender Übergang entstehen.
Problematischer wird es, wenn ein Pferd bis zuletzt große Mengen Weidegras aufnimmt und anschließend innerhalb kurzer Zeit fast ausschließlich Heu bekommt.

Deshalb ist weniger die Frage:

„Wie viele Minuten muss ich mein Pferd abweiden?“

Sondern vielmehr:

„Wie kann ich den Übergang von Gras zu Heu möglichst ruhig gestalten?“

Heu anbieten, bevor die Weide leer ist

Ein sinnvoller Übergang beginnt nicht erst am letzten Weidetag. Wenn das Grasangebot zurückgeht, kann Heu zunehmend einen Teil der Raufutterversorgung übernehmen.
Dadurch kennt das Verdauungssystem das Winterraufutter bereits, bevor die Weide vollständig wegfällt.

Gleichzeitig verhindert eine rechtzeitige Anpassung der Raufutterversorgung, dass Pferde auf abgegrasten Flächen stundenlang nach den letzten grünen Halmen suchen und ihre tatsächliche Futteraufnahme schwer einzuschätzen ist.

Nicht der Kalender entscheidet darüber, wie viel Raufutter ein Pferd braucht – sondern das tatsächliche Futterangebot.

Herbstweide: Viel Fläche bedeutet nicht automatisch viel Futter

Eine Weide kann im Herbst noch wunderbar grün aussehen und trotzdem deutlich weniger verwertbare Pflanzenmasse bieten als einige Wochen zuvor.
Für Pferdehalter:innen ist deshalb nicht nur entscheidend, wie die Weide aussieht, sondern wie viel das Pferd dort tatsächlich aufnehmen kann.
Das wird besonders wichtig, wenn ein Pferd lange draußen steht.

Denn viele Stunden Weidezeit bedeuten nicht automatisch viele Stunden ausreichende Raufutteraufnahme.
Spätestens wenn das natürliche Angebot zurückgeht, sollte die ergänzende Raufutterversorgung zur tatsächlichen Situation passen.

Und was ist mit Fruktan im Herbst?

Kaum ein Herbst vergeht, ohne dass unter Pferdehalter:innen über Fruktan gesprochen wird. Dabei lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.

Der Fruktangehalt von Gras ist keine feste Größe. Er hängt unter anderem von Pflanzenart, Wachstumsbedingungen, Tageszeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung ab.
Deshalb ist die einfache Regel „Herbstgras ist immer fruktanreich“ zu kurz gegriffen.

Gerade bei Pferden mit Stoffwechselerkrankungen oder erhöhtem Hufreherisiko sollte die Weidenutzung individuell mit Tierärzt:innen oder qualifizierter Fütterungsberatung abgestimmt werden.
Für gesunde Pferde gilt ebenfalls: Nicht einzelne Schlagwörter betrachten, sondern die gesamte Ration und das individuelle Pferd.

Braucht mein Pferd nach dem Weideabtrieb automatisch mehr Kraftfutter?

Nein. Weniger Gras bedeutet nicht automatisch, dass mehr Kraftfutter notwendig ist.
Zunächst muss geklärt werden, wie viel Energie und Nährstoffe über die neue Raufutterration aufgenommen werden und welchen tatsächlichen Bedarf das Pferd hat.

Ein leichtfuttriges Freizeitpferd hat andere Anforderungen als ein Sportpferd, ein wachsendes Jungpferd oder ein alter Senior.
Deshalb sollte der Übergang von der Weide nicht nach dem Prinzip funktionieren:

Gras weg = Kraftfutter dazu.

Die Basis bleibt eine bedarfsgerechte Versorgung mit Raufutter. Alles Weitere richtet sich nach Pferd, Leistung, Körperzustand und Qualität der Gesamtration.

STEINKRAFT Zeolith für Pferde: Fellwechsel bei Pferden - Tipps für eine effektive Pflege und Unterstützung. Ein Fachartikel.

Was hat der Fellwechsel damit zu tun?

Der Weideabtrieb fällt zeitlich mit einer weiteren großen saisonalen Veränderung zusammen: dem Aufbau des Winterfells.
Das macht den Herbst zu einer besonderen Übergangszeit.

Der Fellwechsel selbst gehört aber in ein eigenes Thema. Wenn du wissen möchtest, wann der Herbstfellwechsel beginnt, welche Veränderungen du beobachten kannst und wie du dein Pferd dabei begleiten kannst, findest du dazu unseren ausführlichen STEINKRAFT-Fellwechsel-Ratgeber.

So können wir im Herbst beides getrennt betrachten:

Was passiert außen mit Fell und Haut?

und

Was verändert sich innen durch die neue Fütterung?

STEINKRAFT Zeolith für Pferde Blogbeitrag: Kotwasser beim Pferd - Ursachen, Hausmittel und Naturheilkunde

Kotwasser beim Abweiden – hängt das zusammen?

Veränderungen der Kotkonsistenz können während einer Futterumstellung auffallen.
Kotwasser hat allerdings viele mögliche Einflussfaktoren. Deshalb wäre es zu einfach, Kotwasser im Herbst ausschließlich auf den Wechsel von Gras zu Heu zurückzuführen.

Interessant ist aber: Untersuchungen zu freiem Kotwasser beim Pferd zeigen, dass Raufutterart, Rationszusammensetzung und individuelle Reaktionen auf unterschiedliche Futtermittel eine Rolle spielen können.
Wenn dein Pferd im Herbst plötzlich Kotwasser entwickelt, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die gesamte Situation:

Was wurde verändert? Welche Heucharge wird gefüttert? Wie sieht die Gesamtration aus? Hat sich gleichzeitig die Haltung verändert?
Alles über mögliche Einflussfaktoren, aktuelle Forschung und die Abgrenzung zu Durchfall findest du in unserem großen Ratgeber Kotwasser beim Pferd.

Die Umstellung beobachten – statt nur nach Plan füttern

Kein Fütterungsplan kennt dein Pferd so gut wie du. Gerade während des Weideabtriebs lohnt es sich deshalb, einige Dinge bewusst zu beobachten:

Wie sehen die Pferdeäpfel aus?
Frisst dein Pferd sein Heu gerne und in Ruhe?
Hat sich die Trinkmenge verändert?
Wirkt der Bauch aufgebläht oder ungewöhnlich?
Verändert sich das Gewicht?
Wie ist das Allgemeinbefinden?

Kleine Veränderungen müssen nicht automatisch problematisch sein. Deutliche oder anhaltende Verdauungsprobleme, Schmerzen, Fressunlust oder Koliksymptome gehören jedoch tierärztlich abgeklärt.

HORSEKRAFT Zeolith während der Futterumstellung

Eine Futterumstellung sollte immer zuerst über ein gutes Fütterungsmanagement begleitet werden. Zeolith ersetzt weder hochwertiges Raufutter noch eine langsame Futterumstellung.

HORSEKRAFT ist ein hochwertiger Klinoptilolith-Zeolith und wird als technologischer Futtermittelzusatz eingesetzt. Seine besondere mikroporöse Struktur ermöglicht es, bestimmte Stoffe im Futtermittel bzw. Verdauungstrakt zu adsorbieren.

Gerade in Übergangszeiten setzen viele unserer Kund:innen HORSEKRAFT deshalb begleitend zur täglichen Fütterung ein.

Für uns ist dabei die Reihenfolge wichtig:

Raufutterversorgung prüfen. Futter langsam umstellen. Pferd beobachten. Und das Futtermittel gezielt optimieren.

Nicht umgekehrt.

Wer Zeolith während des Weideabtriebs einsetzen möchte, sollte sich an die Fütterungsempfehlung halten, für ausreichend Wasser sorgen und Abstand zu Medikamenten und anderen Ergänzungsfuttermitteln beachten.

Unsere genaue Dosierung erklären wir bewusst nicht noch einmal hier – dafür gibt es unseren eigenen HORSEKRAFT Dosierungsratgeber.

Anweiden und Abweiden – zwei Seiten desselben Jahreskreises

Im Frühling freuen wir uns über die ersten grünen Halme. Wir zählen Minuten, beobachten das Gras und führen unsere Pferde langsam an die Weide heran.
Im Herbst geschieht der Übergang oft viel stiller. Die Wiesen werden leerer. Das Heu kommt zurück. Die Tage werden kürzer.

Vielleicht verdient dieser Übergang dieselbe Aufmerksamkeit.

Denn Pferde leben viel unmittelbarer in den Rhythmen der Natur als wir. Ihr Fell verändert sich, ihr Futter verändert sich und ihr Tagesablauf verändert sich mit den Jahreszeiten.

Achtsame Pferdefütterung bedeutet deshalb nicht, jede Veränderung vermeiden zu wollen. Es bedeutet, dem Pferd genügend Zeit zu geben, sich an Veränderung anzupassen.

Und manchmal beginnt gute Pferdefütterung genau damit: hinzuschauen, bevor etwas zum Problem wird.

Fragen & Antworten zum Weideabtrieb beim Pferd

❓Muss ich ein Pferd überhaupt abweiden, wenn es im Herbst sowieso immer weniger Gras gibt?

Nicht unbedingt nach einem starren „Abweideplan“. Wenn das Grasangebot allmählich zurückgeht und gleichzeitig zunehmend Heu angeboten wird, kann bereits ein natürlicher Übergang entstehen. Entscheidend ist, dass der Wechsel der Ration nicht unnötig abrupt erfolgt und die Raufutterversorgung weiterhin ausreichend ist.

❓Sollte ich Heu schon auf der Weide anbieten?

Wenn die verfügbare Grasmenge nicht mehr ausreicht, kann ergänzendes Heu sinnvoll sein. Dabei sollte die tatsächliche Aufnahme des Pferdes betrachtet werden. Eine große, grüne Fläche allein sagt noch wenig darüber aus, wie viel verwertbares Futter dort vorhanden ist.

❓Ist Abweiden dasselbe wie Anweiden – nur umgekehrt?

Nein. Beide Vorgänge sind Futterumstellungen, aber Gras und Heu unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und der Wechsel erfolgt unter anderen Bedingungen. Untersuchungen zeigen zudem, dass die mikrobielle Reaktion auf den Wechsel von Gras zu Heu nicht einfach spiegelbildlich zum Wechsel von Heu auf Gras verläuft.

❓Kann ich das letzte Weidegras einfach durch Kraftfutter ersetzen?

Nein. Das Ende der Weidesaison bedeutet nicht automatisch einen höheren Kraftfutterbedarf. Zunächst sollte die bedarfsgerechte Raufutterversorgung sichergestellt und die gesamte Ration anhand des individuellen Pferdes beurteilt werden.

❓Woran erkenne ich, dass auf der Herbstweide nicht mehr genug Futter steht?

Die Optik allein reicht nicht. Entscheidend sind Pflanzenmasse und tatsächliche Futteraufnahme. Pferde, die lange suchen, sehr kurze Grasnarben abfressen oder trotz vieler Stunden auf der Weide an Gewicht verlieren, können Hinweise darauf geben, dass das Angebot nicht mehr ausreicht.

❓Sollte ich beim Wechsel auf eine neue Heucharge ebenfalls langsam umstellen?

Wenn es organisatorisch möglich ist, kann ein Übergang zwischen zwei deutlich unterschiedlichen Raufutterchargen sinnvoll sein. Pferde können individuell auf Veränderungen des Raufutters reagieren. Besonders bei verdauungssensiblen Pferden lohnt es sich, Veränderungen bewusst zu beobachten.

❓Muss ein Pferd im Herbst mehr trinken, wenn es wieder mehr Heu frisst?

Frisches Gras enthält wesentlich mehr Wasser als Heu. Mit zunehmender Heufütterung stammt daher weniger Wasser direkt aus dem Futter. Umso wichtiger ist jederzeitiger Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser. Beobachte insbesondere Pferde, die bekanntermaßen wenig trinken.

❓Mein Pferd bleibt auch im Winter auf der Weide – betrifft mich das Thema trotzdem?

Ja, wenn sich die Zusammensetzung seiner Ration verändert. „Weideabtrieb“ muss nicht bedeuten, dass das Pferd die Weide vollständig verlässt. Auch bei ganzjährigem Weidezugang nimmt die Bedeutung von ergänzendem Raufutter zu, sobald das Grasangebot nicht mehr ausreicht.

❓Kann ich HORSEKRAFT schon beginnen, bevor die Weidesaison endet?

HORSEKRAFT kann begleitend in die bestehende Fütterung integriert werden. Entscheidend sind die korrekte Dosierung und die gesetzlichen Vorgaben für den Futtermittelzusatz. Eine langsame und bedarfsgerechte Futterumstellung ersetzt Zeolith jedoch nicht.

Wissenschaft & Quellen

Garber et al. (2020): Abrupt dietary changes between grass and hay alter faecal microbiota of ponies.
Die Untersuchung zeigt anhand von sechs Ponys, dass abrupte Wechsel zwischen Gras und Heu mit Veränderungen der Zusammensetzung der fäkalen Mikrobiota verbunden waren. Besonders interessant für den Weideabtrieb: Der Wechsel von Gras auf Heu zeigte ein anderes Veränderungsmuster als der Wechsel von Heu auf Gras.

Weiterführend bei STEINKRAFT

STEINKRAFT Zeolith für Pferde: Alles was du darüber wissen musst - viele Fragen und ihre Antworten

→ Pferde auf die Weide – Futterumstellung im Frühjahr
→ Der Darm des Pferdes – wie er wirklich funktioniert
→ Fellwechsel beim Pferd – Frühjahr und Herbst
→ Kotwasser beim Pferd – Ursachen und mögliche Einflussfaktoren
→ HORSEKRAFT Zeolith richtig dosieren

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